Unsere umweltbezogenen Themen und Aktivitäten
Wirtschaftlicher Erfolg und Umweltaspekte gehören aus unserer Sicht zusammen. Deshalb sind ökologische Themen ein wichtiger Teil in unserer Unternehmensstrategie. Im Wirkungsbereich Ökologie beschäftigen wir uns aktiv mit Handlungsfeldern wie effizienten Materialeinsatz, Energieverbrauch, Emissionsdaten, Abfallmanagement und Produktnutzung.
Ebenso beschäftigen wir uns mit erneuerbaren Energien, Materialkreisläufen sowie der Weiterentwicklung unserer betrieblichen und digitalen Prozesse. Unser Produktdesign orientiert sich unter anderem an einer langen Nutzungsdauer der Produkte. Was uns immer wieder motiviert: Mit unseren Produkten sind wir Teil einer Branche, die Menschen in Bewegung bringt.
So stellen wir uns auf Klimaveränderungen ein
Bereits 2021 hat sich Hebie am Standort Bielefeld mithilfe der B.A.U.M. Consult GmbH dem CheckA „Klimawandelanpassung im Betrieb“ unterzogen. Dabei wurden potenzielle klimabezogene Risiken für den Standort erfasst und bewertet. Seitdem wurden verschiedene technische und infrastrukturelle Maßnahmen umgesetzt. Dazu gehören die Erneuerung der kompletten Stromversorgung im Jahr 2024 sowie der Ausbau der Verteilungen mit Überspannungsschutz, die Verlagerung des Standorts für das neue Trafogebäude sowie die Sanierung der Regenwasserkanalisation auf dem Betriebsgelände. Klimabedingte Veränderungen am Standort und in der Region, einschließlich steigender Temperaturen und Starkwetterereignissen, werden auch künftig bei der Standort- und Betriebsplanung berücksichtigt.
Teilnahme am Projekt CIRCO
Wie Ideen für zirkuläre Produkte und neue Geschäftsfelder in konkrete Maßnahmen und Umsetzungen münden, hat uns z. B. die CIRCO-Methode gezeigt. 2024 haben wir im Team an einer Workshopreihe zum CIRCO-Projekt teilgenommen – einer Methode zur Entwicklung und Bewertung zirkulärer Produkt- und Geschäftsmodellansätze. Am Beispiel des Hebie Hinterbauständers FIX 40 haben wir die zirkulären Strategien direkt an einem linearen Produkt angewendet. Mithilfe der CIRCO-Methode analysierten wir zunächst die gesamte Wertschöpfungskette eines Fahrrads mit Fokus auf unseren Hinterbauständer – als eine Komponente des gesamten Fahrrads! Wir haben die Wertströme des Produktes analysiert und untersucht, wie Erkenntnisse zu Wertverlusten am Lebensende in Strategien der Kreislaufwirtschaft einfließen können.
30 Jahre Garantie
Wer einen tubus-Gepäckträger nutzt, entscheidet sich für ein Produkt, das für viele Jahre zuverlässiger Nutzung entwickelt wurde und Generationen Freude bereitet. Dafür stehen wir mit 30 Jahren Garantie auf tubus-Gepäckträger ab Produktionsjahr 2009 ein. Die ausführlichen Garantiebedingungen findest du hier.
BASKIT EDGE
Der BASKIT EDGE ist ein robuster Kunststoffkorb mit langer Nutzungsdauer. Der Korb besteht zu 50 %* aus recyceltem Kunststoff. Das Recyclingmaterial wird aus postindustriellen Reststoffen (PIR) gewonnen. Produziert wird der Korb an unserem Standort in Bielefeld. Er eignet sich für vielfältige Transportaufgaben am Fahrrad und ist mit einer 10‑jährigen Garantie ausgestattet.
* Die 50 % beziehen sich auf den Materialteil der durch Rezyklate austauschbar ist.
SNAPIT 2.0-ADAPTER
SNAPIT 2.0 CONNECT
Auch beim SNAPIT 2.0-ADAPTER und SNAPIT 2.0 CONNECT setzen wir auf Qualität und Langlebigkeit sowie auf kurze Wege und effiziente Prozesse. Die Kunststoffteile werden im eigenen Haus gefertigt. Durch die Inhouse-Produktion (bis auf Federn, Schellen und Schrauben) bündeln wir wesentliche Produktionsschritte an einem Standort und nutzen vorhandene Technologien sowie unser Fertigungs-Know-how. So entstehen die Produkte im Rahmen der „Made in Bielefeld“-Strategie an unserem Bielefelder Standort, die nachhaltige Themen berücksichtigen.
Zertifizierter ÖKOPROFIT®-Betrieb
ÖKOPROFIT® ist unser Umweltmanagementsystem. Seit 2010 nimmt Hebie in Bielefeld und seit 2022 tubus in Münster am ÖKOPROFIT®-Programm teil und sind entsprechend zertifiziert. Das System unterstützt die strukturierte Erfassung, Planung und Umsetzung betrieblicher Umweltmaßnahmen und bietet einen Rahmen zur Überprüfung und Weiterentwicklung betrieblicher Abläufe. Hierzu zählt auch die Erfassung von Maßnahmen zum Umgang mit Ressourcen.
Energiequellen der Standorte
Hebie (Bielefeld) und tubus (Münster) beziehen Strom aus vertraglich vereinbarten Ökostromtarifen. Bei Hebie wird der Strombezug durch eine seit dem Jahr 2000 betriebene Photovoltaikanlage ergänzt. Seit 2016 ist Hebie an das Fernwärmenetz der Stadt Bielefeld angeschlossen. Ein Teil der Heizleistung wird durch Wärmerückgewinnung aus der Hydraulik- und Werkzeugkühlung sowie durch die Rückgewinnung von Prozesswärme aus der Drucklufterzeugung bereitgestellt. Bei tubus wird derzeit Erdgas zur Wärmeerzeugung eingesetzt. Nach Ablauf des aktuellen Gasvertrags Ende 2026 ist eine Anpassung der Gasbezugsverträge vorgesehen.
Material Compliance im Unternehmen und in der Lieferkette
Nach unserer zweijährigen Teilnahme am RASUM-Projekt der Hochschule Darmstadt bis 2024, das sich mit Material Compliance in der Fahrradbranche beschäftigte und die Einhaltung aller relevanten, nationalen und internationalen Vorschiften zu Materialanforderungen und materialspezifischen Vorgaben thematisierte, war es uns wichtig, einen eigenen Fachbereich für Material Compliance in der HEBIE GROUP zu implementieren. Somit können wir den steigenden Auskunftsanforderungen unserer Kund:innen zu REACH, RoHs, PFAS & Co. sowie neuen Gesetzeslagen besser gerecht werden. Die Fachkunde in diesem Bereich wird weiter ausgebaut. Wir sehen dies als kontinuierlichen Prozess.
Abfallmanagement und Materialrückführung in der Produktion
Im Vordergrund stehen die Themen Abfallvermeidung und sortenreine Trennung in Rest- und Abfallstoffe, die als Sekundärrohstoffe oder zur energetischen Verwertung genutzt werden. Am Produktionsstandort in Bielefeld wird Kunststoffausschuss mithilfe technischer Systeme und Verfahren in den Produktionskreislauf zurückgeführt.
Ergebnisse der Umfrage „Fahrradrecycling“ UNI Paderborn
Bei Interesse kontaktiere uns bitte zu den Ergebnissen der Umfrage zu „Fahrradnutzung und Lebensdauer“
in Kooperation mit der UNI Paderborn von 2025.